- 23.7.2010: Elektra’s Beobachtungen …von der (heißen) Sommerweide
- 22.6.2010: "Elektra's" (1) Beobachtungen ....von der Sommerweide
- 11.5.2010: Almauftrieb - Das Bieseveih macht Sommerpause
- 12.2.2009: Neue Internetpräsenz: WWW.PRO-WIEMERINGHAUSEN.DE geht online
- 9.2.2009: Grüne Kommunalwahl-Kandidaten werden benannt
- 25.1.2009: Infoabend: Welche Rolle spielt das Internet in unserer Gesellschaft?
- 11.1.2009: Neujahrsempfang 2009 - Bürgerschaftliche Aktivitäten werden belohnt
- 31.12.2008: Soziales Netzwerk: ZWAR - Zwischen Arbeit und Ruhestand
- 28.12.2008: Regenwassergebühr kommt
- 25.12.2008: Eine schöne Bescherung - Dorfmusikanten spenden 300 €
Elektra’s Beobachtungen …von der (heißen) Sommerweide
23.7.2010 von Bieseveih.
<Puuh!….Nun habe ich doch wohl hoffentlich den heißesten Teil dieses erneuten Jahrhundert-Sommers im Schatten der Ruhrwiesen einigermaßen überstanden – es soll ja das heißeste Jahr weltweit seit Beginn der Wetteraufzeichnungen sein. Ich muss das mal glauben, denn ich bin ja noch sehr jung. Das erste etwas kühlere Wochenende nach vier Wochen Hitzestress kündigt sich an - und die paar Regentropfen haben nicht nur für die Amphibien eine lebenswichtige Bedeutung. Die Frösche brauchen schließlich Wasser - und so kommt das feuchte Schauerwetter ja gerade rechtzeitig zum Schützenfest im ruhrabwärts gelegenen Nachbarort. Mein Herr und mein Hirte war in der Zwischenzeit gleich zweimal in Spanien: Dort herrschen ähnliche Temperaturen – auf Mallorca jedoch noch etwas kühler und windiger als hier im Sauerland; aber in Madrid unerträgliche 40 Grad im Schatten – dort liefen die Klimaanlagen auf Hochtouren und es sei eigentlich nur im Taxi oder in den Geschäftshäusern auszuhalten gewesen, erzählte er mir. Der Energieverbrauch in dieser Millionen-Metropole muss immens sein - noch schlimmer der Wasserverbrauch – Trinkwasser wohl gemerkt. Wenn jeder von den über drei Millionen Einwohnern Madrids jeden Tag wie vom Arzt empfohlen mindestens 3 Liter Wasser aus Plastikflaschen zu sich nimmt, dann wären das schon allein rd. 6 Millionen von den 1,5-Liter-Flaschen, die dort täglich geleert im Abfall verschwinden – ein riesiger Berg mit einem Volumen von 9.000 m³ - oder bildlich ausgedrückt: täglich ein fast 2 m hoch gestapeltes Fußballfeld voller leerer Plastikflaschen – nur allein in dieser Stadt. Da säuft so ein Rindviech wie ich zwar durchaus die 10-fache Menge am Tag wie ihr Menschen – aber dafür wesentlich Abfall ärmer und Ressourcen schonender direkt aus dem Flussbett der jungen Ruhr. Apropos junge Ruhr: Die kann man von meiner Warte von der Hudeweide Richtung Dorf nicht mehr sehr weit verfolgen – wenn auch der Kurpark am Anfang der Lieth noch von den Anwohnern frei geschnitten und offen gehalten wird, so fängt ab der Kurparkbrücke praktisch das Dickicht an. Es heißt, der Kurpark sei von der anderen Seite des Dorfes fast gar nicht mehr zu begehen, weil die Hecke an der Kirche den Weg beinahe vollständig zugewuchert habe. Überhaupt sei das Dorf in einem erbärmlichen und sehr ungepflegtem Zustand was die Pflege der öffentlichen Hecken beträfe. Am Runden Tisch sei auch schon darüber gesprochen worden, aber daran ändern könne man nichts. Die „Stadt“– so heißt es lapidar - sei nicht in der Lage, die Anlagen so in Schuss zu halten, wie es eigentlich nötig wäre, hätte der Ortvorsteher den Anwesenden zur Kenntnis gegeben. Der allgemeinen Aufregung am Tisch folgte natürlich wieder mal: Nichts! Die Anwohner der vorderen Straße Zur Lieth seien auch ziemlich gefrustet. Die öffentlichen städtischen Aufgaben würden immer mehr wie selbstverständlich auf die Dorfbewohner umgelenkt – unentgeltlich obendrein, während man in Olsberg für alles und jedes immer nur die Rechnung aufmache. Die stellten sich bockig und auf den Standpunkt, dass erstmal die Stadt an der Reihe sei und nicht die Anwohner. Na, da sagt mir mein beschränkter Rinderverstand, dass man doch so auch nicht weiter kommt, oder? Um aber wieder mal seinen sonntäglichen Gang zur Dorfmitte antreten zu können, hat sich mein Herr und mein Hirte zusammen mit dem Klosterbauer den steilen Weg im Kurpark am vergangenen Samstag kurzerhand selbst vorgenommen und frei geschnitten. Hat eine ganze halbe Stunde gedauert – wollen sie nichts für haben – haben sie freiwillig gemacht – für die ganze Dorfgemeinschaft! Genauso wir er gestern mit zwei weiteren bekannten Helferinnen das Rosenbeet und die Mittelinsel am Ortseingang aus Richtung Niedersfeld schön sauber gehackt hat – nach einem elfstündigen Arbeitstag – damit sich alle anderen daran erfreuen können. Aber ich meine – sein/ihr Einsatz in allen Ehren - man kann doch nicht alles alleine machen! Wenn man Vorsitzender eines Dorfvereins ist, dann muss das doch nicht heißen, dass man damit gleichzeitig auch quasi der neue „Ersatz-Gemeinde-Diener“ ist, oder? Die ordnungsgemäße Pflege öffentlicher Anlagen müsste doch zunächst von den dafür Verantwortlichen organisiert werden – der Stadt und dem Ortsvorsteher – und erst anschließend von der „Dorfgemeinschaft“. Aber wie man hörte, haben sich der neue Ortsvorsteher und mein Boss, der ja auch Chef von Pro Wie ist, auf dem Straßenfest Am Böhl lange unterhalten – möglicherweise auch über diese und jene strukturellen Probleme, wenn es beispielsweise um die Erledigung innerdörflicher Angelegenheiten geht. Wenn ich so an die anstehenden Aufgaben denke, die im Rahmen des Projektes „Dörfer im Aufwind“ auf das Dorf zukommen werden, - dann kann ich die zunehmenden Sorgenfalten auf dem Gesicht des hierfür maßgeblich Verantwortlichen sehr gut verstehen. So wie man derzeit in Wiemeringhausen aufgestellt ist, wird das wohl über den Olympischen Gedanken des „Dabei-sein-ist-alles“ hinaus nicht viel werden – befürchte ich. Denn, wenn man sich weiterhin schwerpunktmäßig für Feste & Feiern engagiert und allein dabei die am Ende des Erwerbs-Arbeits-Tages wenige noch vorhandene Kraft lässt, muss man sich nicht wundern, wenn die persönliche Energie jedes Einzelnen anschließend für dringend notwendige Dorf-Arbeit fehlt. Nun ja – wollen wir hoffen, dass wenigstens die beiden versuchen an einem Strang zu ziehen und es ihnen bald gelingt, in Wiemeringhausen alle Kräfte in hierfür notwendiger und geeigneter Weise zu bündeln. Dass die beiden „Lager“ mittelfristig wie auch immer besser und näher werden zusammen kommen bzw. arbeiten müssen – das sollte eigentlich mittlerweile dem letzten Bieseveih klar geworden sein. Ich - Elektra - werde die Entwicklung jedenfalls mit Spannung weiter beobachten – jetzt will ich mich aber lieber eine Zeit lang wieder den noch regenfeuchten Grashalmen widmen. Gut Horn!
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“Elektra’s” (1) Beobachtungen ….von der Sommerweide
22.6.2010 von Bieseveih.
Bei meiner sommerlichen Emigration auf die saftigen Weiden der Hude-Genossenschaft habe ich mich anfangs bis zum Sportplatz vom Dorf entfernt – zuerst etwas störrisch im Alleingang, dann gemeinsam mit meinen schnell lieb gewonnenen sechs Weggefährtinnen. Auf die höher gelegenen Weideplätze auf der Rinderweide darf ich noch nicht, weil ich noch zu jung bin. Aber ich hoffe nächstes Jahr gemeinsam mit den anderen werdenden Kühen einen schönen Sommer in guter Hoffnung dort oben verbringen zu dürfen. Die unteren Ruhrwiesen der Hudegemeinschaft, auf denen ich mich sehr wohl fühle, reichen bis zurück ins Dorf - bis in Höhe meines Winterquartiers in Haskes Stall bzw. direkt bis zum Spielplatz auf der hinteren Lieth. Da bin ich nach den Wochen am Sportplatz aber richtig froh wieder in Dorfnähe zu sein, wo ich mich noch auf Christi Himmelfahrt beim Sportfest so außerordentlich gelangweilt habe. Nicht mal die 2. Senioren-Mannschaft, die jetzt sogar wieder vom Spielbetrieb abgemeldet wurde (das kommt mir ja so bekannt vor) geschweige denn die 1. Mannschaft gaben sich auf dem eigenen Sportfest ein Stelldichein. Stattdessen wurde dem Gemeinen-Wiemeringhauser-Beobachter GWB (2) als Veranstaltungshöhepunkt das Spiel von der A-Jugend gegen die B-Jugend geboten. Immerhin, möchte man sagen, wenn man weiß, worum es in erster Linie bei so einem Sportfest geht. Es überrascht einen doch schließlich kein Verantwortlicher mehr wirklich mit der Sauerländer Vereins-Standard-Antwort auf die Frage, ob es gut gelaufen ist: „Jau, war ganz ordentlich – 5 Hektoliter, woll!“ Na ja, aber irgend wovon muss so ein Verein ja schließlich leben - nur mit Gras und frischem Wasser können eben nur Rindviecher oder Schafe. Und damit zurück zu mir: Wenn man näher am Dorf dran ist, dann kriegt man ja auch viel mehr mit – was so läuft. So hofft man wenigstens und wird dann schnell eines besseren belehrt. Denn in Wiemeringhausen gilt: Glaube an das, und vor allem, interessiere dich nur für das, was du mit bloßem Auge erblicken kannst. Ich kann beispielsweise von meiner Warte aus sehen, dass nicht die Heinzelmännchen, sondern die von der Stadt da an der Kurparkbrücke wieder zugange sind. Das Beet und die Wege sowie selbst der vom Dorfverein gerade erst neu hergerichtete Brückenzugang werden umgestaltet. Die Aktivitäten in allen Ehren, so hätte sich mein Herr und mein Hirte wahrscheinlich doch eine (frühzeitige) Einbeziehung seines Dorfvereins in die Überlegungen gewünscht – so wie es auf der Bürgerversammlung verabredet war, als er wiederholt sogar auf eine Patenschaft angesprochen wurde. Nun war ein Teil der Arbeit für die Katz - hätte man sich sparen können. Aber es ist wohl offensichtlich zurzeit die Zeit der Alleingänge, denn genau diejenigen, die sich vornehmlich als „Dorfgemeinschaft“ begreifen und betiteln, haben sich in Wirklichkeit nun auch nur mehr oder weniger als Einzelgänger geoutet. Während sich die einen „ihre DorV-Projekte“ auf die eigene Partei-Fahne schreiben sind es andererseits unsere drei mutigen, neutralen, grün-schwarzen Musketier-Gesellen, die sich - Ehrensache - um die Rettung des dörflichen Königreiches bemühen und sich dabei nun scheinbar um gar keinen mehr (zu) scheren (brauchen) und das ganze Dorf vor vollendete Tatsachen stellen, indem sie bewusst den Bürger(inne)n und dem bzw. den Dorfverein(en) jegliche Information und damit frühzeitige Teilhabe an Dorfentwicklungs-Bewerbungs-Konzepten vorenthalten und verweigern. Im Ergebnis sehe ich uns mit dieser Bewerbung auf den ersten Blick zurückversetzt in das Jahr 2002: Nahezu nichts weiter als abgestandener kalter Kaffee aus den Vorzeiten des Dorfaktionstags - vom gleichen Koch - nur nochmal aufgewärmt. Wer also den endgültigen Beweis für mindestens acht Jahre Stillstand in Wiemeringhausen gesucht hat, der findet ihn jetzt in den „Bewerbungsunterlagen“. Mögen die drei Pro-Wiemeringhausen-Aktiven als selbstgefällige Vertreter der Dorfgemeinschaft weiterhin allein so erfolgreich sein, wie sie es bei dieser tollen Bewerbung waren. Ich werde es weiter beobachten – natürlich nur soweit, wie ich auch durch die natürlichen Hecken (im Dorf) und über die künstlichen Mauern (in den Köpfen der Leute) hinweg etwas erkennen kann.
(1) Das rote Höhevieh mit dem klangvollen Namen “Elektra” ist das derzeit einzige und vorerst letzte Original-Wiemeringhauser-Bieseveih. Es ist seit einiger Zeit auf der Sommerweide und will sich - trotz Sommerpause - zwischendurch immer mal wieder zu Wort melden, um uns seine Beobachtungen und die dabei gewonnenen Eindrücke mitzuteilen. Sie ist halt mitteilsam(er) als andere - also lassen wir sie doch zwischendurch mal wieder zu Wort kommen.
(2) GWB: Synonym bzw. Kürzel für die in Wiemeringhausen stark ausgeprägte passive Rolle der Bürger(inne)n als Statisten und stille Beobachter
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Almauftrieb - Das Bieseveih macht Sommerpause
11.5.2010 von Bieseveih.
Der CowBlog macht erstmal Sommerpause und die Gedanken des Wiemerinhauser Bieseveih‘s sind wie das Blöken eines einsamen roten Höhenviehs auf der Rinderweide über Nacht in alle Winde verstreut. Es sei denn, jemand hat sie aufgefangen – vielleicht mit dem Inter-Netz? Nun ja: Den (wenigen) Enttäuschten und den (vielen) Frohlockenden sei über meine Entscheidung, das Schreiben erst mal sein zu lassen, gesagt: Ich habe das überflüssige Tippen im Wesentlichen aus Selbst-Schutz-Gründen und aufgrund lieb-gemeinter freundlicher Hinweise eingestellt, denn wie sagt der gemeine Sauerländer so richtig: „Es gibt kein größer Leid, als das der Mensch sich selbst andeih’t.“ Wenn sich die spitze Feder langsam und fast unbemerkt aber wiederholt und tendenziell in eine scharfe Klinge verwandelt und geschriebene Worte zu Pistolenschüssen mutieren, dann muss man aufpassen, dass der Schuss nicht nach hinten los geht oder der Revolverheld sogar denjenigen Menschen und Dingen schadet, die er eigentlich liebt. Und überhaupt: Jeder der meine zahlreichen „kryptografischen Essays“ und die darin versteckten Wahrheiten und (allzu oft) auch Gemeinheiten gelesen hat, sollte nun in etwa wissen, was oder wie viel ich von „Diesem“ oder „Jenem“ im Land und in der Stadt und im Dorfe halte oder auch nicht halte. Ich habe einen Winter lang meinen teilweise sehr bitteren Senf zu allem möglichen dazu gegeben - und damit soll’s nun erstmal gut und genug sein.
P.S.: Der Wahlausgang hat damit im Übrigen natürlich gar nichts zu tun - Ich habe es sowieso schon vorher gewusst, dass sich NRW vor fünf Jahren „nur verwählt“ hatte. Aber diese Pattsituation lasse ich von nun an wieder von anderen kommentieren, z. B. von dem „neutralen“ Chefredakteur Bodo Zapp von der Winterberger Werbe-Presse (W-WP). Dessen Hagener Süß-Sauer-Senf – ob nun vor oder nach der Wahl - kann einem wirklich jedes Frühstücksbrötchen ungenießbar machen, oder etwa nicht?
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Neue Internetpräsenz: WWW.PRO-WIEMERINGHAUSEN.DE geht online
12.2.2009 von admin.
Es ist soweit! Das Webteam vom Arbeitskreis Dorfzeitung und Internet hat das neue Informationsportal für Wiemeringhausen ins Netz gestellt. Der Ortsvorsteher Hubertus Moos hatte die Inhalte der neuen Website beim Treffen der Vereinsvorsitzenden mit den Ratsvertretern und dem Ortsheimatpfleger am vergangenen Dienstag, 10.02.2009, bereits vorgestellt. Über die Internetadresse www.pro-wiemeringhausen.de werden die Besucher weitergeleitet auf eine Subdomain von www.bieseveih.de und können dann die aktuellen Nachrichten rund um unser Dorf abrufen.
Alle Wiemeringhauser Vereine und Gruppen werden gebeten, ihre Mitteilungen, Berichte o. ä., die sie z. B. in der Zeitung veröffentlichen oder am schwarzen Brett aushängen wollen, nun auch immer per Email an pro-wiemeringhausen@bieseveih.de zu schicken. Wir werden versuchen, die Meldungen so zeitnah wie möglich einzustellen.
Das “Virtuelle Schwarze Brett” ist ähnlich wie unser Aushangkasten am Kapellenplatz in schönen Rot/Braun/Orange-Tönen gehalten - die markanten Farben des Wiemeringhauser Bieseveih.
Es war mit I-PRO-Wie immer unser Ziel, mehr Transparenz in unseren kleinen Wiemeringhauser “Mikrokosmos” zu bekommen. Wir hoffen, dass es uns mit diesem neuen “Intranet” für Wiemeringhausen gelingen wird, lokale Informationen rund um unser Dorf allen Bürger(innen) so aktuell wie möglich zugänglich zu machen. Damit uns das gelingt, sind wir natürlich auf die zeitnahe Einspeisung von Nachrichten angewiesen. Deshalb nochmals die Bitte an alle Wiemeringhauser(innen), sich zahlreich und aktiv zu beteiligen. Wünsche, Anregungen und Verbesserungsvorschläge, aber auch Kritik, nehmen wir gerne entgegen.
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Grüne Kommunalwahl-Kandidaten werden benannt
9.2.2009 von admin.
“Viele Wiemeringhauser Bürger engagieren sich für Bündnis 90/Die Grünen” - so müsste es richtigerweise heißen in der Überschrift zu dem heutigen Artikel in der Westfalenpost. Olsbergs Grüne stellen ihre Kandidaten auf - und wen sieht man da - lauter Wiemeringhauser(innen)! Die politische Heimat der Olsberger Grünen ist eindeutig in unserem Dorf zu verorten. Von hier aus werden Sie losgeschickt, auf die verlorenen Posten in den Nachbar-Gemeinde-Wahlbezirken. Dominiert werden die Grünen eindeutig von unserer Familie Weigand: Neben dem Ortsverbandsvorsitzenden und Fraktionssprecher Karl-Heinz (Wahlbezirk Bigge-Olsberg) sind seine Frau Uta (Wahlbezirk Bigge 2), sein Bruder Franz-Josef (Wahlbezirk Wiemeringhausen) und seine Schwägerin Claudia (Wahlbezirk Olsberg 3) als Kandidaten mit dabei. Für die Wahlkreise Bruchhausen und Bruchhausen/Elleringhausen kandidieren Ursula Klagges und Andreas Plitt. Der Wahlkreis Brunskappel/Wulmeringhausen wird von Alfons Schmidt besetzt und für den Wahlkreis Assinghausen tritt Tallat Durguter an. Also 8 von 18 Kandidaten aus Wiemeringhausen - was für eine tolle Quote. Aber da niemand wirklich damit rechnen kann, in den vornehmlich schwarzen Sauerländer Hochburgen als grüner Direktkandidat auch gewählt zu werden, lohnt sich ein Blick auf die Reserveliste der Grünen: Falls alle dort genannten acht Listen-Kandidaten durchkämen, wären die vier Weigand’s dabei (Listenplätze 1, 3, 5 und 8).
Hier der Artikel aus der WP von heute: wp_090209_gruene_ratskandidaten_2009.pdf
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Infoabend: Welche Rolle spielt das Internet in unserer Gesellschaft?
25.1.2009 von admin.
Der bewusste Umgang mit dem Internet sowie wichtige Hinweise zu dessen Nutzen, aber auch zu den Gefahren der heutigen modernen Kommunikationsmedien stehen im Mittelpunkt einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung, die am Donnerstag, 19.03.2009, um 20.00 Uhr im Landgasthof Schöttes in Wiemeringhausen stattfindet.
Das Surfen im „Internet“ ist heutzutage für die meisten von uns nichts Neues. Dennoch hat dieses Medium zahlreiche positive und negative Facetten, über die es sich lohnt „Bescheid“ zu wissen. Gerade die Bürger(innen) von Wiemeringhausen und Umgebung sind in letzter Zeit zu ausgesprochen lebhaften Teilnehmern einer neuen Kommunikationsform im sogenannten World-Wide-Web (WWW) geworden. Seit geraumer Zeit hat sich über unserem Dorf mit den beiden mittlerweile recht bekannten Blogs www.bieseveih.de und wiemeringhausen.blog.de eine neue Art des virtuellen Meinungs- und Informationsaustausches ausgebreitet. Während es bei dem erstgenannten Blog um ein gezielt an die Dorfbewohner gerichtetes, eher informatives Web-Tagebuch des Ortsvorstehers und seiner Initiative PRO Wiemeringhausen geht, handelt es sich bei dem anderen Blog um das digitale Rednerpult eines noch unbekannten „Wiemeringhäusers“. Letztgenannte(r) hält dort seine alltäglichen sozialen und gesellschaftlichen Beobachtungen und private Meinungsäußerungen über dörfliche Ereignisse, Dorfbewohner und deren Aktivitäten sowie die Dorf- und Stadtratspolitik fest. Den so „Besprochenen“ wird bei der Lektüre zumindest eine ziemliche Portion Humor abverlangt und viele finden die Anonymität nicht besonders gut. Beiden Tagebuchschreibern ist es jedoch gelungen – die Besucherzahlen bestätigen dies - die „Aufmerksamkeit“ vieler lokaler und auch darüber hinaus regionaler Internetnutzer zu gewinnen – und darum geht es im Internet schließlich in der Hauptsache.
Das Internet ist ein offenes Medium ohne feste Regeln, mit dem jeder Benutzer lernen sollte bewusst umzugehen, um nicht unnötig von Profis oder Scharlatanen verführt zu werden oder in der Informationsflut unterzugehen. In diesen Zeiten zunehmender Verwirrung kann man beim Kampf um das kostbare Gut „Aufmerksamkeit“ schnell den Blick auf das „Wesentliche“ verlieren. Um einigermaßen den Überblick zu behalten und sowohl dem vielfachen Nutzen als auch den lauernden Gefahren der neuen Internetanwendungen individuell zu begegnen, muss man sich über die Zusammenhänge informieren. Das gilt für die ältere Generation genauso wie für besorgte Eltern, die vielleicht nicht zu Unrecht ein mulmiges Gefühl dabei haben, wenn die Kinder sich zu LAN-Partys verabreden oder stundenlang im ICQ chatten.
Mit der Referentin Frau Kerstin Rachfahl, Geschäftsführerin der gleichnamigen Rachfahl IT-Solutions GmbH & Co. KG aus Hallenberg, ist es uns gelungen, eine genauso technisch wie auch sozial kompetente Expertin zum Thema „Bewusster Umgang mit dem Internet“ zu gewinnen. Sie wird die Zuhörer mitnehmen auf eine immer noch aufregende und zunehmend spannende Reise durch das World-Wide-Web. Neben technischen Tricks werden die Teilnehmer an der Veranstaltung eine Menge Hinweise bekommen, wie man sich auch im Internet sozialverträglich verhalten und eine Menge Nutzen aus dem unüberschaubaren Angebot ziehen kann. Der Vortrag geht dabei weniger auf allgemeine Anwendungen ein, sondern u. a. folgenden Fragestellungen und Themen nach:
· Was macht die Kriminalität im Internet so Interessant für die Kriminellen und was ist daran so kompliziert für den( Rechts-)Staat?
· Einmal im Internet – immer im Internet - „Drum prüfe, wer etwas veröffentlicht…“
· Unwissenheit schützt vor Strafe nicht - Das „Copyright“ im Internet
Angesichts der hohen Aktualität und allgemeinen Wichtigkeit des Themas sind alle Wiemeringhauser(innen) und auch interessierte Bewohner(innen) aus den Nachbarorten – ob jung oder alt – herzlich zu diesem Informationsabend eingeladen. Der Unkostenbeitrag von 2,00 Euro dürfte kein wirklicher Grund sein, den mit Sicherheit interessanten Abend in Wiemeringhausen zu verpassen. Der Ortsvorsteher freut sich deshalb auf zahlreiche Teilnehmer(innen) aus nah und fern.
Hintergrund: Blogs und andere „nutzergenerierte Internetanwendungen“ wie auch die bekannten „Social-Networks“ (z. B: YouTube, MySpace, FaceBook, SchuelerVZ, StudiVZ ) basieren auf einer neuen Internet-Technologie, auch als Web 2.0 bekannt. Sie zeichnen sich insbesondere dadurch aus, dass es kinderleicht ist, eigene Beiträge beliebiger Art ins Internet zu stellen und über diese Netzwerkgemeinschaften mit beliebig vielen Nutzern in Verbindung zu treten. Die Anwendungen laufen auf den Rechnerplattformen verschiedener Diensteanbieter. Den Zugang zu einer solchen Internet-Gemeinde verschafft man sich i. d. R. durch Anmeldung und Anlegen eines persönlichen Profils. Es wird allgemein kritisiert, dass die Diensteanbieter die persönlichen Daten aus den Profilen und sozialen Verbindungen gezielt auswerten und für kommerzielle Zwecke nutzen, z. B. für zielgruppengerechte Werbung. Damit man nicht ahnungslos zum Opfer solchen nicht ohne weiteres erkennbaren Datenmissbrauchs wird, gilt es einige grundlegende Dinge zu beachten. Andererseits sei das Internet - und besonders das Web 2.0 - ein Segen für die Meinungsfreiheit, so heißt es. Endlich können alle (demokratisch) bestimmen, worüber diskutiert wird –hoheitliches Meinungsmonopol weniger Experten war einmal – das Fachwissen ist tot (Brockhaus-Enzyklopädie), es lebe das Allgemeinwissen (Wickipedia). „Doch was haben wir uns da eingehandelt?“ fragt sich nicht nur mancher Experte in Bezug auf die Auswüchse des Web 2.0: „Forumsbeiträge, die vor Dummheit und falschen Fakten strotzen, an Idiotie kaum zu überbietende Videoclips bei YouTube, plumpe Produktempfehlungen cleverer Lobbyisten, die sich als harmlose User tarnen bedrohen unsere Werte und Kultur“ so lautet das negative Fazit. Ganz besonders schlimm sind die Auswüchse im Bereich der Kinderpornographie.
Aber befinden wir uns im Internet wirklich auf einem gefährlichen Irrweg? Bedroht das Internet, in dem statt verlässlicher Information immer mehr Halbwissen und blanke Lügen herrschen, tatsächlich auch die Basis für vernünftige und tragfähige politische und gesellschaftliche Entscheidungen? Wie können wir uns noch verlässlich Informieren und unsere Meinungen bilden, wenn durch Amateurjournalismus und gezielte Propaganda professionelle Wissensgrundlagen nicht mehr angeboten und genutzt werden können?
Wenn über Wahrheitsgehalte und Wichtigkeit von der breiten Masse per Mausklick abgestimmt wird und wir bei Google & Co. nur den Spiegel unserer eigenen Sucheinträge vorgehalten bekommen, bewegen wir uns immer mehr im Kreis. Im Internet kann sich zudem jeder dorthin flüchten, wo seine eigenen Meinungen und Vorurteile am ehesten bestätigt werden. Das Ergebnis könnte dann schlimmstenfalls eine Vielzahl engstirniger persönlicher, zum Teil radikaler Ansichten sein, die i. W. aber nur auf schlechter oder unzureichend geprüfter Information beruhen. Deshalb ist trotz der unbestritten vielen Vorteile des Internets ein technik- und sozialkritischer Diskurs über den bewussten und aufgekärten Umgang mit den neuen Medien quer durch alle Gesellschaftsschichten und Milieus von hoher Bedeutung.
Weiterführende Informationen zum speziellen Thema “Gefahr im Kinderzimmer - Eltern lernen Internet” auch unter:
www.wdr.de/radio/wdr2/rhein_und_weser/503400/phtml
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Neujahrsempfang 2009 - Bürgerschaftliche Aktivitäten werden belohnt
11.1.2009 von admin.
Neben den wahrscheinlich letzten Neujahrsansprachen des Bürgermeisters Elmar Reuter und seines allgemeinen Stellvertreters Karl Metten waren die Preisverleihungen für bürgerschaftliche Aktivitäten in 2008 ein besonderer Höhepunkt anlässlich des Neujahresempfanges am 11.01.2009 im Olsberger Ratssaal.
Aus Wiemeringhauser Sicht waren die Dorfgemeinschaft, die Rentnergemeinschaft und der Sportverein vorgeschlagen worden. Wie von dem Preisgericht in seiner Sitzung am 14.10.2008 beschlossen, konnte die Dorfgemeinschaft und die Rentnergemeinschaft aus den Händen des Bürgermeisters einen Geldpreis in Höhe von jeweils 100,00 Euro entgegen nehmen. Der Sportverein erhielt für sein besonderes Engagement bei der Pflege und Erhaltung der Sportanlagen, insbesondere für die Errichtung und Pflege des Multifunktionsplatzes, einen Preis von 150,00 Euro. Die Rentnergemeinschaft wurde für die Pflege des denkmalgeschützeten Hochbehälters Kaltenborn belohnt. Die zugehörige Urkunde der Dorfgemeinschaft ist hier - auch stellvertretend für die anderen - einzusehen.
urkunde__090111_dorfgemeinschaft.pdf
Die stolzen Preisträger, vertreten durch Michael Frese mit Gerhard und Michael Schmidt vom Sportverein, durch die Herren Clemens Padberg und Wolgang Rother von der Rentnergemeinschaft und durch die beiden Damen Doris Peters und Ulrike Koch, die gemeinsam mit dem Ortsvorsteher Hubertus Moos und Ortsheimatpfleger Karl Joch die Dorfgemeinschaft repräsentierten, freuten sich über die Preisverleihung und bedankten sich für den unverhofften Geldsegen.
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Soziales Netzwerk: ZWAR - Zwischen Arbeit und Ruhestand
31.12.2008 von admin.
Die Stadt Olsberg, das Josefsheim Bigge und die ZWAR-Zentralstelle NRW werden im März 2009 in Olsberg ein integratives ZWAR-Netzwerk für ältere Menschen mit und ohne Behinderung ins Leben rufen.
“Soziale Netzwerke werden für Menschen ab 55 Jahren immer wichtiger. Hier treffen sich Menschen mit gleicher Lebenssituation, um ihren dritten Lebensabschnitt gemeinsam durch ihr Engagement für sich selbst, für ihr Netzwerk und für ihr Gemeinwesen zu gestalten. Ziel ist die Förderung von Selbstorganisation und gesellschaftlicher Teilhabe älterer Menschen.” so heißt es in einem gemeinsamen Einladungsschreiben von Herrn Bürgermeister Reuter, dem Geschäftsführer des Josefsheims, Herrn Vornholt, und dem Fachberater der ZWAR-Zentralstelle NRW, Herrn Stanjek, zu einer Informationsveranstaltung am Montag, 19. Januar 2009, von 17.00-18.30 Uhr im Josefsheim.
Das Thema demographischer Wandel und seine Folgen betrifft zusehends auch uns in Wiemeringhausen. Der Ortsvorsteher würde sich freuen, wenn er einige an diesem neuen Sozial-Projekt interessierte Dorfbewohner(innen) zu der Informationsveranstaltung mitnehmen könnte.
Anmeldungen werden bis zum 12.01.2009 erbeten.
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Regenwassergebühr kommt
28.12.2008 von admin.
Auch wir in Wiemeringhausen werden - soweit wir Haus- und Grundstücksbesitzer sind - demnächst eine von dem übrigen Schmutzwasser getrennte Regenwassergebühr zu zahlen haben.
Die Stadt Olsberg und die Hochsauerlandwasser GmbH weisen in einer als Fragenkatalog aufgebauten Informationsbroschüre auf die neuen Modalitäten hin. Nachzulesen ist dies auch auf den Internetseiten der Stadt Olsberg und der Hochsauerlandwasser GmbH unter der Adresse http://www.hochsauerlandwasser.de/abwassergebuehr.html.
Einige Handexemplare der Broschüre in Papierform sind beim Ortsvorsteher Hubertus Moos erhältlich. Hier steht eine abgescannte Version mit geringerer Dateigröße zum Download.
broschure_regenwassergebuhr_stadt-olsberg.pdf
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Eine schöne Bescherung - Dorfmusikanten spenden 300 €
25.12.2008 von admin.
Am 23.12.2008, dem Tag vor Heiligabend, haben die Wiemeringhauser Dorfmusikanten wieder einmal mit stimmungsvollen Weihnachts- und Adventsliedern auf das nahende Weihnachtsfest eingestimmt. Das traditionelle Weihnachtsständchen, das nun schon seit 10 Jahren stattfindet und mittlerweile einen festen Platz im Jahresterminkalender des Dorfes gefunden hat, fand zur Freude der Organisatoren erneut großen Zuspruch - diesmal am Feuerwehrhaus.
Die Musikanten möchten sich deshalb bei den zahlreichen einheimischen und auch fremden Gästen für ihr Kommen und die dadurch zum Ausdruck gebrachte Unterstützung dieser Veranstaltung recht herzlich bedanken. Ein besonderer Dank gilt den fleißigen Helferinnen und Helfern am Verkaufsstand, die wieder mal so hervorragend für den kulinarischen Genuss des Abends gesorgt haben.
Dank der seither stabilen und moderaten Preise für Glühwein, Würstchen, Bier oder Cola - alles für 1 Euro - konnte ein ordentlicher Umsatz gemacht werden. Ein Weiteres tat die großzügige Spendenbereitschaft der Anwesenden dazu bei, dass die Dorfmusikanten wie angekündigt mit einer Geldspende dem Dorf den Großteil des Erlöses zurückgeben können.
Die Dorfmusikanten freuen sich der “Dorfgemeinschaftskasse” und der “Betreuten Grundschule e. V. ” jeweils einen Betrag von 150 Euro zukommen lassen zu können - und wünschen allen ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes und friedvolles Jahr 2009.
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